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AUS- UND WEITERBILDUNG

AUSBILDEREIGNUNGSPRÜFUNG

Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

Die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ist mit dem 1. August 2009 neu geordnet worden. Damit ist der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung wieder zu führen. Die Inhalte sind entschlackt, die Struktur gestrafft und ausgerichtet auf die betrieblichen Abläufe. Berufs- und arbeitspädagogische Eignung umfasst die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in den Handlungsfeldern Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen und abschließen.

Inhalt der Prüfung:

Die nachfolgenden vier Handlungsfelder sollen dies sicherstellen:

-         Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

-         Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

-         Ausbildung durchführen

-         Ausbildung abschließen

Wer darf ausbilden?

Ausbilder ist derjenige, der einen anderen zur Berufsausbildung einstellt. Davon ist der derjenige zu unterscheiden, der die Ausbildung durchführt. Dieser muss persönlich und fachlich geeignet sein. Das kann der Ausbildende selbst oder ein von ihm beauftragter Ausbilder sein.

Auszubildender ist derjenige, der ausgebildet wird.

Fachlich geeignet ist, wer die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse sowie die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse besitzt.

Die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse können bei einem Vorbereitungslehrgang gefestigt oder auch erlernt und in einer Prüfung nachgewiesen werden.

Zulassungsvoraussetzungen zur IHK-Prüfung:

Zur Prüfung ist zugelassen, wer sich rechtzeitig angemeldet hat. Das Formular zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite. Anlagen zur Anmeldung sind nur nötig, wenn Sie vom schriftlichen Teil der Prüfung befreit sind. (BSP. Erfolgreicher Abschluss einer Fachwirtausbildung)

Ablauf der Prüfung:

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil.

Der schriftliche Teil hat einen Zeitrahmen von 180 Minuten. Hier werden fallbezogene Aufgaben aus allen vier Handlungsfeldern abgefragt. Der Aufgabensatz enthält ausschließlich gebundene (programmierte) Aufgaben. Die Multiple-Choice-Aufgaben werden nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ bewertet. D. h. alle verlangten Antwortmöglichkeiten, Zuordnungen bzw. Reihenfolgen müssen richtig angegeben werden. Der Termin wird bundeseinheitlich an jedem ersten Dienstag im Monat, so es kein Feiertag ist, angeboten.

Der praktische Prüfungsteil besteht aus der Präsentation oder praktischen Durchführung einer Ausbildungseinheit und aus einem Prüfungsgespräch.

Schriftlicher Entwurf der praktischen Durchführung bzw. Präsentation:

Zur Vorbereitung der praktischen Prüfung ist von Ihnen ein schriftlicher Entwurf selbständig auszuarbeiten. Dieser Entwurf ist am Tag der schriftlichen Prüfung (oder ggf. eher) der Industrie- und Handelskammer  in 3-facher Ausfertigung auszuhändigen. Mindestinhalte des Entwurfes sind:

·         Deckblatt zum Thema und Berufsbild

·         Beschreibung/Charakterisierung einer Ausbildungssituation,

·         Beschreibung und Analyse der Aufgaben- bzw. Problemstellung,

·         Angabe der Zielformulierung, (Gesprächsziel, Erwartungen an die Mitarbeiter, nach Ausbildungsordnung zu vermittelnden berufsspezifischen Fachqualifikationen, …),

·         Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung.

Die praktische Durchführung bzw. Präsentation erfolgt gemäß der Planung Ihres schriftlichen Entwurfs und soll möglichst frei vorgetragen werden.

Der Umfang des Entwurfs soll ca. 7 DIN A 4 Seiten ohne Anhang (z. B. Informations- oder Arbeitsblätter) betragen. Bedenken Sie bitte, dass für die Bewertung Ihres Entwurfes nicht der Umfang oder die betriebliche Bedeutung des Themas entscheidend sind.

Prüfungsgebühr:

Laut gültigem Gebührentarif

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DOKUMENT-NR. 5049

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0391 5693-223
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