EEG 2017

Geänderte Meldepflichten

Mit dem zum 1. Januar 2017 in Kraft getretenen EEG 2017 sind die Pflichten zur Meldung von Basisangaben im Gesetz verankert und zudem in ihrem Umfang gegenüber der Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur in ihrem Leitfaden erheblich erweitert worden. 
Diese erweiterten Meldepflichten sind jeweils unverzüglich als auch im Rahmen der Endabrechnung zum 28. Februar (Zuständigkeit Anschlussnetzbetreiber) bzw. 31. Mai (Zuständigkeit Übertragungsnetzbetreiber) gegenüber dem zuständigen Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur zu erfüllen.
Achtung: Die nicht vollständige oder nicht fristgerechte Meldung der (erweiterten) Basisangaben wird ggf. mit einer Erhöhung der EEG-Umlagepflicht um 20 Prozentpunkte sanktioniert. Dies gilt auch für Bestandsanlagen in der Eigenerzeugung! Prüfen Sie daher besonders sorgfältig, welche Daten Ihr Unternehmen mit welcher Frist an wen melden muss.
Quelle: Bundesnetzagentur, RITTER GENT COLLEGEN Rechtsanwälte